31.03.2021

"Klang mein, wo bist du?" - Liederabend mit Flügel und Gesang aus der STRAZE

Ohne Kunst ist es still geworden - so die vorhersehbare und dennoch ernüchternde Feststellung nach über einem Jahr mit Corona. Geplagt von Auftrittsverboten, verlieren Musiker:innen bisweilen das ihnen höchste Gut: den Klang! Auch Hedwig Golpon und Karen Salewski erging es so. Doch sie haben sich auf die Suche begeben - tief ins Innere ihrer Seele - und haben ihren Klang wieder gefunden. In ihrem aktuellen Programm "Klang mein, wo bist du?" präsentieren sie poetische, verspielte und direkte Liedergeschichten voller Sehnsucht, überschäumender Freude, Wut, Enttäuschung und Ironie.

Freut euch auf einen literarisch-musikalischen Abend live aus der STRAZE. Heute, von 20.00 bis 21.00 Uhr im Radio, auf YouTube und hier.

Hedwig Golpon ist zu Hause auf den Brettern, die die Welt bedeuten: In Schwerin leitete sie ein Kinder- und Jugendtheater, ging anschließend nach Berlin, um Amateuerspielleiter auszubilden und dozierte schließlich in Lingen (Niedersachsen). Mitte der 90er kam sie nach Greifswald, "um fünf Jahre zu bleiben". Mittlerweile lebt sie seit 25 Jahren hier, baute an der Uni den Modellstudiengang "Darstellendes Spiel" mit auf, gründete das StudentenTheater und ist eine feste Größe in der regionalen wie überregionalen Amateurtheaterszene. "Ich hab sowas noch nie gemacht, wir haben total Schiss!", sagt die Dozentin der Theater- und Kommunikationswissenschaft über die bevorstehende Live-Übertragung. Neben dem Schauspiel liebt Hedwig Golpon das Singen. All die Lieder, die sie heute Abend singen wird, stammen von ihr.

Karen Salewski verleiht diesen Liedern Flügel: Die 44-Jährige lernte zunächst Akkordeon, später Gitarre und brachte sich autodidaktisch das Klavierspielen bei. Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Humanbiologin, spielt sie in diversen Bands, ist Mitglied im Team der OPERNALE und auch als Komponistin tätig. Die gebürtige Greifswalderin begleitet Hedwig Golpon am Klavier.

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